Der gigantische Höhenflug von Breitling Herrenuhren

Breitling Herrenuhr

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Seit jeher ist die Schweizer Uhrenmanufaktur Breitling tief in der Aeronautik verwurzelt. Mit ihren leistungsstarken Fliegerchronographen stellte sie Flugpiloten in Zeiten, da vom weitestgehend automatisierten Fliegen noch lange keine Rede war, unverzichtbare Hilfsmittel bereit. Blickt man noch etwas genauer auf die erfolgreiche Geschichte des Herstellers, so sticht die Hauptrolle, die er hinsichtlich der Entwicklung des Armbandchronographen spielte, deutlich hervor. Der faszinierende Weg mit dem Ziel, stets das Beste, Neueste und Nützlichste aus den sportlich-eleganten Breitling Herrenuhren herauszuholen, im Porträt!

Was heute zählt: Alleinstellungsmerkmale der renommierten Marke

Zweifelsohne gehört Breitling zu den führenden Produzenten moderner Chronographen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Betrieb – als einer von nur wenigen weltweit – ausschließlich Modelle mit COSC-zertifizierten Uhrwerken anbietet. Zur Erläuterung: Die Offizielle Schweizerische Chronometerkontrolle (COSC) prüft die Präzision und Zuverlässigkeit der Werke als einzige Instanz überhaupt gemäß internationaler Normen. Anders formuliert: Uhrwerke, die diesen umfassenden Check bestehen und damit das in diesem Zusammenhang höchste Gütesiegel erlangen, sind absolut erstklassig. Darüber hinaus konzipiert und fertigt die Manufaktur Breitling, die eine der letzten noch verbliebenen unabhängigen Schweizer Uhrenmarken ist, ihr mechanisches Chronographenwerk vollständig in den eigenen Ateliers der in La Chaux-de-Fonds befindlichen Fabrik „Breitling Chronométrie“.

Wie alles begann: Die wichtigsten historischen Meilensteine

Es war ein gewisser Léon Breitling, der im Jahr 1884 in Saint-Imier seine eigene kleine Werkstatt gründete, um sich dort ganz der Kreation feinster Präzisionsinstrumente zu widmen – vorrangig für die Zweige der Wissenschaft, des Sports und der Industrie.

1915 sorgte die Firma für das erste große Aufsehen, nämlich mit einer Armbanduhr, die über einen zentralen Chronographenzeiger, einen Zähler für 30 Minuten und den ersten unabhängigen Chronographendrücker verfügte.

Nur acht Jahre später glückte der nächste Coup: Breitling perfektionierte das System und trennte die Funktionen Start/Stopp und Nullstellung. Diese patentierte Erfindung ermöglichte es, mehrere aufeinander folgende Zeiterfassungen zu addieren, ohne den Zeiger auf Null zu stellen. So konnten bei sportlichen Wettkämpfen und in Bezug auf Flugzeiten Messungen vorgenommen werden.

1934 kam der zweite unabhängige Drücker für die Nullstellung hinzu. Der entscheidende Fortschritt bewegte die gesamte Konkurrenz dazu, Chronographen nach der von Breitling ausgeklügelten Idee zu erzeugen.

Die größte zeitmessertechnische Herausforderung des 20. Jahrhunderts meisterte das Unternehmen für Edeluhren im Jahr 1969 mit der Veröffentlichung des ersten Chronographenwerks mit Automatikaufzug. Gegenwärtig besitzt fast jeder Chronograph aus dem Hause Breitling ein solches mechanisches Automatik-Uhrwerk.

Apropos mechanischer Chronograph: Mit dem Aufkommen der Quarz-Uhren in den 1970er-Jahren wurden die mechanischen Ausführungen zurückgedrängt. Doch Breitling verhalf den klassischen Uhrwerken 1984 mit der Lancierung des berühmten Chronomat-Modells zu einem bis heute fortdauernden Revival.

Irgendwo zwischen Himmel und Erde: Breitling Herrenuhren und die Aeronautik

Wie eingangs erwähnt, hat Breitling die Zeitmessung im Bereich der Aeronautik entscheidend mitgeprägt. Das Unternehmen schuf einst die einfachere Bedienung für den Chronographenmechanismus, rüstete die britischen Luftstreitkräfte mit hervorragenden Borduhren aus und konstruierte schließlich die sogenannten Navitimer – eine Weiterentwicklung der früheren Chronomaten. Die „Aircraft Owners and Pilots Association“ empfahl die Navitimer in den 1950er-Jahren als Pilotenuhren.

Auch in der Gegenwart unterhält Breitling noch enge Kontakte zu militärischen Flieger- und auch bedeutenden Kunstflugstaffeln. Allerdings dienen diese „Liaisons“ inzwischen vor allem der Imagepflege: Mechanische Fliegerchronographen fungieren als dekorative Accessoires, die Piloten ihre Traditionen veranschaulichen. Aktuell werden nur fünf Prozent aller Breitling Herrenuhren von diesem Personenkreis gekauft. Und was ist mit den übrigen 95?!

Teure Uhren mit sportivem Charme: Der Breitling-Chronograph im Charaktertest

Männer, die wissen, worauf es bei herausragenden Edeluhren ankommt, bilden nunmehr die wesentlichste Zielgruppe der Firma. Sämtliche Modelle der namhaften Marke bewegen sich optisch zwischen schlichter Eleganz und sportlichem Chic. Natürlich sind teure Uhren in erster Linie eindrucksvoller Schmuck, bei Breitling gesellt sich zu dieser markanten Eigenschaft allerdings auch die überzeugende Funktionalität, wie sie die „einfachen“ Chronographen ebenso aufweisen wie die modernen Chronomaten und Navitimer.

Ob es sich um die Wasserdichtigkeit und generelle Robustheit der Gehäuse, die übersichtliche Gestaltung der Zifferblätter oder den Komfort und die Resistenz der Armbänder aus Edelstahl oder Leder handelt: Jedes Ausrüstungsdetail der Breitling Herrenuhren ist explizit für den intensiven Gebrauch unter härtesten Bedingungen konzipiert und durchläuft während des Produktionsprozesses unzählige Prüfungen!

Zu den Breitling Chronographen – Bestsellern
Zum Ratgeber für: Ebel, Omega, Revue Thommen, Seiko, TAG Heuer, Tissot

Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm

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