Herrenuhren von Ebel – die „Architekten der Zeit“ im Porträt

Ebel Herrenuhr 1911 Discovery Chronograph

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Was aus dem Zusammenspiel von technischem Know-how und Leidenschaft für sinnlich-elegantes Design entstehen kann, offenbart Ebel auf eindrucksvolle Art und Weise. Als Eugène Blum gemeinsam mit seiner Frau Alice Lévy im Jahr 1911 eine Etablissage-Werkstatt in La Chaux-de-Fonds gründete, ward ein gewagter wie gleichermaßen unverwechselbarer und zeitloser Ansatz der feinen Schweizer Uhrenmacherkunst geboren. Das Resultat: Ebel Herrenuhren der Extraklasse, damals wie heute.

Die Erfolgsgeschichte dreier Generationen von Uhrenunternehmern

Eugène Blum brachte das technische Wissen mit, Alice Lévy das Gespür für bezaubernde Optik. Es ist demnach nur folgerichtig, dass der Firmentitel einer Kombination der Anfangsbuchstaben beider Namen entsprang: Eugène Blum Et Lévy – Ebel. 1932 übernahm Charles, der Sohn des Gründerehepaars, die Unternehmensleitung. Unter seiner Führung expandierte die Firma, es gelang ihm, die entworfenen Ebel Herrenuhren in zahlreichen fernen Ländern zu verkaufen. Doch damit nicht genug: Als Pierre-Alain, der Enkel von Eugène Blum und Alice Lévy, 1970 in den Vorstand des Betriebs eintrat, erlebte Ebel einen enormen Aufschwung. Nicht zuletzt, da das Unternehmen – bis dato eher ein „Underdog“ auf dem internationalen Markt – unter anderem auch teure Uhren für Cartier produzierte und sich dadurch zunehmend mehr im Segment der Luxusuhren positionieren konnte. In Zahlen: Der Umsatz erhöhte sich binnen relativ kurzer Zeit von drei auf sage und schreibe 250 Millionen Schweizer Franken. Gegenwärtig bilden die herausragenden Chronographen für Herren eines der ganz großen Güter aus dem Hause Ebel, das nach einem rund vierjährigen Intermezzo beim französischen Konzern LVMH seit Ende 2003 der amerikanischen Movado-Gruppe angehört.

Ebel und der Chronograph – beinahe eine romantische Beziehung

Vielen ist bekannt, dass Chronographen mit hochwertigem mechanischem Uhrwerk nach dem Aufkommen der günstigen Quarzwerke ab 1970 so weit ins Hintertreffen rückten, dass ein Revival der Erstgenannten lange Zeit undenkbar schien. Kaum jemand weiß hingegen, dass Pierre-Alain Blum einer der wenigen Männer war, die frühzeitig das immer noch vorhandene Potenzial der ursprünglichen teuren Uhren erkannten – und danach handelten: Ebel veröffentlichte 1982 die Kollektion namens „Chrono-Sport“. Jeder Chronograph der Serie lief mit einem Automatik-Uhrwerk. Diese Ebel Herrenuhren trugen einen großen Teil dazu bei, dass der Trend der Mechanik-Chronographen wieder auflebte. Zwei Jahre nach diesem ersten Coup lancierte Ebel ein weiteres Highlight: Der vom Kaliber 136 angetriebene Chronograph mit ewigem Kalender erlangte weltweites Ansehen. Im Laufe der Jahrzehnte trieb das Unternehmen die Qualität seiner Zeitmesser kontinuierlich voran. Heute zählen im Bereich der chronographischen Edeluhren die Discovery-, BTR- und X-1-Modelle zu den beliebtesten Ausführungen.

Über die herausragenden Eigenschaften der Schweizer Luxusuhren

Ein charakteristisches – und traditionelles – Merkmal für die meisten Ebel Herrenuhren ist das hexagonale Gehäusedesign. Nichtsdestotrotz finden sich im Sortiment des Herstellers auch Abweichungen, wie etwa die alternativen Brasilia-Exemplare zeigen. Den ursprünglichen Stil, der sich in erster Linie durch Eleganz auszeichnete, hat Ebel stets beibehalten, auch wenn das Design der Luxuschronographen passenderweise durch eine sportliche Nuance ergänzt wurde. An dieser Stelle seien die Modelle der 1911-BTR-Reihe hervorgehoben. „BTR“ steht für „Back To Roots“ – und der Name ist Programm. Abgesehen davon, dass die Uhren optisch an die Anfänge des Unternehmens erinnern, werden sie auch von mechanischen Kalibern angetrieben, die hauseigen in den Schweizer Ebel-Ateliers entwickelt, montiert und getestet wurden. Zudem besitzt jede dieser teuren Uhren die renommierte COSC-Zertifizierung als Chronometer. Allgemein bestehen die Armbänder der Luxuszeitmesser von Ebel vorwiegend aus Alligatorleder, Edelstahl oder Kautschuk. Die Firma produziert Ausführungen mit Automatik-, aber auch solche mit hochwertigem Quarz-Uhrwerk. Einige Chronographen sind wasserdicht – manche sogar bis zu 200 Metern Tiefe.

Nun gilt es nur noch eine Frage zu klären…

Was hat es mit der Überschrift dieses Artikels auf sich? Es war im Jahr 1980, als Ebel den emblematischen Beinamen „Architekten der Zeit“ einführte. Lässt man die Historie des Betriebs noch einmal Revue passieren, wird schnell deutlich, dass der Slogan die Unternehmensphilosophie sehr gut auf den Punkt bringt: Ebel ist seit jeher bestrebt, teure Uhren mit dem zeitgemäßen Etwas hinsichtlich Funktionalität und Design zu bauen!

Zu den Ebel Chronographen – Bestsellern
Zum Ratgeber für: Breitling, Omega, Revue Thommen, Seiko, TAG Heuer, Tissot

Bilder-Quelle: Amazon-Partnerprogramm

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